Zuhause ist, wo wir zusammen leben
Zuhause ist, wo wir zusammen leben
Das Menschenrecht auf angemessenes Wohnen ist sowohl in der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ als auch im UN-Sozialpakt verankert. Dies sind keine unverbindlichen Absichtserklärungen. Sie garantieren allen Menschen Rechte, die kein Staat gefährden darf bzw. deren Einhaltung ein Staat sicherstellen muss.
Wir fordern, dass die Stadt das städtische Vorkaufsrecht konsequent nutzt, um Baugrundstücke für preisgebundenen Wohnungsbau zu sichern und entschieden gegen Leerstand und brachliegende Flächen vorgeht. Der kommunale Wohnungsbau muss stark ausgebaut und barrierefrei gestaltet werden – als Gegengewicht zum privaten gewinnorientierten Wohnungsmarkt.
Obdachlosigkeit ist politisch lösbar: Housing-First setzt auf dauerhafte Wohnungen mit Begleitung. Unabhängig davon brauchen wir zeitnah eine ausreichende Infrastruktur an Notschlafstellen; eine Notschlafstelle für Minderjährige muss so bald wie möglich wieder eingerichtet werden.
Innenstädte leben von Vielfalt der Menschen und der Ideen. Wir stärken kleine, unabhängige Läden statt Großkonzerne. Der Onlinehandel verändert das Marktgleichgewicht, daher brauchen wir Konzepte, die Innenstädte zu Orten voller Leben machen: Zentren, in denen Kommerzinteressen in den Hintergrund treten, öffentliche Plätze, die alles bieten, was das Leben lebens- und liebenswert macht. Die Städte denen, die drin wohnen!
Offene Bürger:innenzentren, Bibliotheken, Volkshochschulen, Spielplätze und Jugendkulturzentren schaffen Räume für alle Altersgruppen