Mehr Raum für Bildung und Kultur
Mehr Raum für Bildung und Kultur
Wir treten für kostenfreien Zugang zu Museen und Ausstellungen und die kostenfreie musische Förderung der Kinder von Leistungsberechtigten ein.
Öffentliche Bibliotheken, Theater, Archive, Museen und Musikschulen müssen erhalten bleiben und ausreichend finanziert werden.
Initiativen und Projekte der Off- und der Soziokultur und die freie Szene wollen wir unterstützen und fördern, z. B. über vereinfachte Genehmigungsprozesse und Schallschutzgutachten für Veranstaltungen.
Vorschulische Bildung in den Kindertagesstätten hat eine große Bedeutung für den weiteren Bildungswerdegang. Gute Kitas helfen, die unterschiedlichen Voraussetzungen auszugleichen, die Kinder aus dem Elternhaus mitbringen.
Die Linke fordert deshalb, dass die frühkindliche Bildung in den Kitas vollständig gebührenfrei wird, wie es auch Schulen sein sollen. Durch bessere Entlohnungs- und Versorgungsstrukturen gerade im Kita- und Grundschulbereich müssen wir den Fachkräftemangel endlich überwinden. Das geht, wie viele weiter Änderungen im Bildungsbereich, nicht ohne das Land, das die Kommunen dazu finanziell in die Lage versetzen muss.
Auf manches können wir aber auch kommunal Einfluss nehmen: Der für 2026 angekündigte Rechtsanspruch auf einen Platz an einer Ganztagsgrundschule stellt Städte und Gemeinden vor die Herausforderung, ihre Kapazitäten zügig auszubauen. Darum setzen wir uns für die sofortige Ausbauplanung für eine vollständige Versorgung im Grundschulganztag, den Ausbau der Ganztagsplätze besonders in benachteiligten Sozialräumen sowie mehr Stellen für Schulsozialarbeit ein.
Wir wollen Weiterbildung in öffentlicher Trägerschaft und Verantwortung stärken. Dazu müssen die Volkshochschulen in der Städteregion als örtliche, wohnortnahe Zentren für Weiterbildung ausgebaut und ihre Konzepte modernisiert werden, wie das in Aachen beim Haus der Neugier diskutiert wird. Das Angebot muss alle Bildungsbereiche umfassen, aber in der aktuellen gesellschaftlichen Lage ist ein hochwertiges Programm der Gesellschaftswissenschaften besonders wichtig.
Das Weiterbildungskolleg der Städteregion muss als Akteur im Rahmen des lebenslangen Lernens erhalten bleiben. Wir setzen uns ebenso für den Erhalt der Abendschulen ein, damit auch Werktätige die Gelegenheit haben, Bildungsabschlüsse nachzuholen.